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Allianz-Vertrag optimieren: Bestandskunden-Fragen

Sieben Fragen, die Allianz-Bestandskunden im Erstgespräch besonders häufig stellen. Tarifgenerationen, Fondswechsel, Beitragsfreistellung und Auszahlung kompakt beantwortet.

Allianz-Vertragsunterlagen mit Standmitteilung und Optimierungs-Notizen

Allianz-Bestandskunden kommen mit ziemlich konstanten Fragen ins Erstgespräch. Sieben davon sind so häufig, dass sie eine eigene FAQ verdienen. Hier die Antworten ohne Versicherungsdeutsch.

FAQ

Welche Allianz-Tarife gibt es überhaupt?

Die wichtigsten sind PrivatRente Classic (klassische Rentenversicherung), PrivatRente IndexSelect (Index-Beteiligung mit Garantie), PrivatRente Perspektive (fondsgebunden mit Bausteinen) und die KomfortDynamik-Serie (fondsgebunden mit dynamischer Gestaltung). Welcher Tarif zu dir passt, steht im Versicherungsschein. Mehr in Allianz-Rentenversicherung Checkpunkte.

Wie erkenne ich, welche Generation mein Vertrag hat?

Abschlussdatum plus Tarifname im Versicherungsschein. Verträge vor 2017 haben oft Garantiezins zwischen 1,75 und 4 Prozent (je älter, desto höher). Ab 2017 fielen die garantierten Werte stark, ab 2022 fast vollständig. Mehr in Bestandsversicherer: Tarifgenerationen im Vergleich.

Kann ich Fonds wechseln, ohne den Vertrag zu kündigen?

Ja. Bei fondsgebundenen Allianz-Tarifen (Perspektive, KomfortDynamik) ist Fondswechsel innerhalb des Mantels oft kostenlos. Wer in teuren Aktiv-Fonds steckt, kann durch Wechsel in ETF-basierte Fonds die Effektivkosten um 0,5 bis 1 Prozent pro Jahr senken.

Was sind die Effektivkosten meines Vertrags?

Pflichtangabe seit 2022 in jeder Standmitteilung. Bei Allianz-Tarifen liegen sie typischerweise zwischen 1,5 und 2,3 Prozent pro Jahr, abhängig von Generation und Fondsauswahl. Über 25 Jahre Laufzeit kostet ein Prozentpunkt Effektivkosten rund 20 Prozent des Endkapitals. Mehr in TER und Effektivkosten, die zwei Kostenkennzahlen.

Wie funktioniert die Deckelung beim IndexSelect-Tarif?

Beim IndexSelect-Tarif partizipiert das Guthaben an der Wertentwicklung eines Index, oft mit jährlicher Deckelung („Cap"). Der Cap liegt typisch bei 2,5 bis 3,5 Prozent pro Jahr. Bei einer Index-Rendite von 12 Prozent werden also nur die ersten 3 Prozent gutgeschrieben. Über lange Zeit reduziert das die Rendite erheblich gegenüber einem reinen ETF-Sparplan.

Was, wenn ich beitragsfrei stellen will?

Beitragsfreistellung ist bei Allianz-Verträgen möglich. Der Vertrag läuft dann ohne weitere Einzahlungen weiter, das Guthaben bleibt im gewählten Fonds. Vorteil: Garantiezins (falls vorhanden) bleibt erhalten. Nachteil: laufende Verwaltungskosten reduzieren das Guthaben weiterhin. Bei kleinem Guthaben oft besser zu kündigen oder zu wechseln, mehr im Wechsel-Leitfaden Schritt für Schritt.

Lohnt der Wechsel auf einen Nettotarif?

Bei langer Restlaufzeit (über 20 Jahre) und Effektivkosten über 2 Prozent rechnet sich der Wechsel meist. Bei kurzer Restlaufzeit oder hohem Garantiezins selten. Die Allianz bietet selbst Nettotarif-Varianten an, die deutlich günstigere Effektivkosten haben. Mehr in Nettotarif: Was ist das und wann lohnt er sich?.

Zum Thema

Diese Antworten gelten für die typischen Konstellationen aus der Beratungspraxis. Konkrete Werte und Klauseln stehen in deinem Vertrag und können davon abweichen.

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Quellen und weiterführende Informationen

Vertiefende, offiziell geprüfte Informationen zu den im Beitrag genannten Punkten, kuratiert für Anbieter im Vergleich:

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