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Beamten-Vorsorge: die ersten Fragen

Bekomme ich als Beamter eine Rente, wie hoch wird die Pension und was bei früher Dienstunfähigkeit? Die ersten Fragen zur Vorsorge für Beamte, sachlich beantwortet.

Erste Fragen zur Vorsorge für Beamte im Beratungsgespräch

Für Beamte gelten bei der Vorsorge eigene Regeln, die sich von denen der Angestellten unterscheiden. Sieben Einstiegsfragen, sachlich beantwortet, als Überblick zur Beamten-Vorsorge.

FAQ

Bekomme ich als Beamter eine gesetzliche Rente?

In der Regel nicht. Beamte erhalten im Alter das Ruhegehalt, also die Beamtenpension, und zahlen dafür keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Was die Begriffe rund um die Beamtenpension bedeuten, erklärt das Glossar zu Pension und Versorgungsbezügen.

Wie hoch wird meine Pension ungefähr?

Das Ruhegehalt steigt mit jedem Dienstjahr um 1,79375 Prozent, bis zu einem Höchstsatz von 71,75 Prozent der letzten ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Diesen Höchstsatz erreicht nur, wer rund 40 Jahre in Vollzeit gedient hat. Wer später verbeamtet wird, kommt oft nicht auf den vollen Satz.

Reicht die Pension oder brauche ich privat etwas dazu?

Das hängt von der Dienstzeit ab. Auch 71,75 Prozent liegen unter dem vollen letzten Einkommen, und wer die 40 Jahre nicht erreicht, hat eine größere Lücke. Ob und wie viel private Vorsorge sinnvoll ist, steht in Beamte und private Vorsorge: wann ein Zusatz sinnvoll ist.

Was passiert, wenn ich früh dienstunfähig werde?

Hier liegt eine wichtige Lücke. Ein Anspruch auf Ruhegehalt entsteht in der Regel erst nach fünf Dienstjahren. Wer vorher dienstunfähig wird, ohne dass ein Dienstunfall die Ursache ist, bekommt meist kein Ruhegehalt und wird in der gesetzlichen Rente nachversichert, was deutlich weniger bringt. Deshalb ist eine private Absicherung der Arbeitskraft gerade für junge Beamte wichtig, siehe Risikoabsicherung: warum der Hauptverdiener Priorität hat.

Welche private Vorsorge passt für Beamte?

Grundsätzlich dieselben Bausteine wie für alle: ein flexibles ETF-Depot oder eine private Rentenversicherung für ein lebenslanges Einkommen. Entscheidend ist, dass der Zusatz zur individuellen Lücke passt und nicht pauschal abgeschlossen wird. Wie sich diese Wege unterscheiden, steht in ETF-Sparplan oder ETF-Police für die Rente.

Lohnt sich Riester für Beamte?

Beamte sind grundsätzlich riesterberechtigt und können die Zulagen nutzen, müssen dafür aber der Übermittlung ihrer Daten durch die Besoldungsstelle zustimmen. Ob sich ein Riester-Vertrag lohnt, hängt wie bei allen von den Kosten und der Wirkung der Zulagen ab und gehört im Einzelfall durchgerechnet.

Wo fange ich an?

Am besten mit der Absicherung: zuerst prüfen, ob die Arbeitskraft samt Dienstunfähigkeit abgesichert ist. Danach die Lücke zwischen Ruhegehalt und gewünschtem Einkommen abschätzen und erst dann einen passenden Zusatzbaustein wählen.

Zum Thema

Diese Antworten sind eine allgemeine Orientierung und keine Beratung. Die genaue Höhe des Ruhegehalts und die passende Zusatzvorsorge hängen von Dienstzeit, Besoldung und persönlicher Lage ab.

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Quellen und weiterführende Informationen

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